Geschlechtsdrüsen bei Männern

Testosteron

Testosteron ist der wichtigste Vertreter der männlichen Sexualhormone (Androgene). Testosteron ist wichtig für die Entwicklung der männlichen Geschlechtsmerkmale und den Knochen- und Muskelaufbau. Die Bildung des Testosterons unterliegt einem fein abgestimmten Regulationsmechanismus und erfolgt im Hoden. Die Funktion des Hodens wird von den Hormonen LH (luteinisierendes Hormon) und FSH (follikelstimulierendes Hormon) reguliert. Die beiden Hormone werden in der Hirnanhangdrüse (Hypophyse) gebildet und als Gonadotropine bezeichnet, weil sie auf die Keimdrüsen (Gonaden) wirken. LH fördert die Freisetzung von Testosteron aus den Leydig-Zellen des Hodens. FSH stimuliert die Sertoli-Zellen in den Hodenkanälchen und damit die Samenreifung.

Störungen der männlichen Fortpflanzung

Bei unerfülltem Kinderwunsch liegen oft Störungen beim Mann vor. Eine Analyse der Spermienqualität und Spermienzahl gehört als Basisabklärung dazu. Des Weiteren ist eine Untersuchung des Hodens notwendig. Die Hormonanalyse ist ein weiterer Bestandteil zur Abklärung der Funktion des Reproduktionshaushaltes. Anhand aller Resultate wird ein Therapiekonzept erstellt.

Männlicher Hormonmangel (Hypogonadismus)

Grundlage der Untersuchung bei Verdacht auf Hypogonadismus ist eine ausführliche Erhebung der Krankengeschichte, eine körperliche Untersuchung inklusive Genitalstatus und eine sonografische Darstellung des Hodeninhaltes. Zudem werden Bauchumfang, Größe und Gewicht dokumentiert.

Weiterhin gehört die Bestimmung der klinischen Routineparameter (BB, Leberwerte, Kreatinin, BZ etc.) sowie der Hormonparameter TSH, Testosteron, SHBG, Prolaktin, Estradiol, LH und FSH sowie Androstendion dazu. Die Tagesrhythmik ist insbesondere bei der Bestimmung der Gesamttestosteron Konzentration zu beachten (Abnahme zwischen 7.00 und 10.00 Uhr morgens).

Klinische Zeichen eines Testosteronmangels sind:
  • Psychische Symptome: Reizbarkeit, Ängstlichkeit, depressive Verstimmung
  • Körperliche Symptome: Übermäßiges Schwitzen, Schlaflosigkeit, Reduktion der Muskelkraft, Hitzewallungen, Anstieg des Körpergewichtes, chronische Müdigkeit, Osteopenie (Reduktion der Knochendichte)
  • Sexuelle Symptome: Reduktion des sexuellen Interesses/Libido, der Anzahl morgendlicher Erektionen, Potenz

Therapie des Testosteronmangels

Die Indikation für eine Therapie hängt nicht allein vom Testosteronspiegel sondern auch von den klinischen Beschwerden ab. Individuelle Entscheidung zur Testosteronsubstitution bei Klinefelter-Syndrom, Übergewicht, Osteoporose. Vor einer Therapie mit einem PDE- 5- Hemmer bei einer erektilen Dysfunktion ist erst ein eventuell bestehendes Testosterondefizit auszugleichen. Bei der Indikation für eine Testosterontherapie ist vor Therapiebeginn die Untersuchung der Prostata und die Bestimmung des PSA sinnvoll. Unter einer Therapie mit Testosteron ist eine vierteljährliche Kontrolle der PSA Konzentration im ersten Therapiejahr empfohlen, danach 1x jährlich. Nach dem Ausgleich eines Testosteronmangels erreicht der PSA Spiegel wieder das altersnormale Niveau. Weitere PSA - Anstiege unter einer Therapie mit Testosteron müssen sorgfältig beobachtet werden.
Die Entwicklung einer Polyglobulie unter einer Testosterontherapie ist möglich, regelmäßige Blutbildkontrollen sind empfohlen, im ersten Therapiejahr vierteljährlich.

Erektile Funktionsstörung (ED)

Eine Ursachenabklärung ist in jedem Fall zu empfehlen, s.a. männlicher Hormonmangel. Viele Männer sind mit diesem Thema im Verlauf ihres Lebens konfrontiert. Diese Probleme entstehen, wenn die Erregung, die Nervenfunktion und der Blutdruck nicht mehr optimal zusammenarbeiten. Diese Störung kann in Zusammenhang mit anderen Erkrankungen auftreten und sollte ganzheitlich angeschaut werden. Ein zu tiefer Testosteronspiegel (männliches Hormon), zu hoher Blutdruck, Diabetes, Gefässprobleme bei zu hohem Cholesterin oder Nikotingebrauch, Alkohol oder Nebenwirkungen von Medikamenten können mögliche Ursachen sein.

Therapiemöglichkeiten bei ED:
  • Psychotherapie, Partnertherapie
  • Vakuumpumpen und Erektionshilfen (Penisring)
  • Hormonelle Therapie (Testosteron)
  • Orale medikamentöse Therapie (Yohimbin, PDE5 Hemmer)
  • Injizierbare und intraurethral applizierbare Medikationen
  • Schwellkörperimplantate
  • Rekonstruktive arterielle und venöse Chirurgie

Gynäkomastie

Die Gynäkomastie ist die ein- oder beidseitige Vergrößerung der männlichen Brustdrüse; im eigentlichen Sinn die hormonabhängige Vergrößerung des Brustdrüsenparenchyms (sogenannte echte Gynäkomastie), im weiteren Sinn alle Formen einer augenscheinlich vergrößerten Brustdrüse, auch durch Lipideinlagerung bei Übergewicht (sogenannte Lipomastie) oder regionale Tumoren (z.B. Lipome) verursacht (sogenannte Pseudogynäkomastie).

Ursachen der echten Gynäkomastie

  • gesteigerte Östrogensekretion (z.B. in der Pubertät, feminisierende östrogenproduzierende Tumoren)
  • verminderte Androgenbildung (z.B. bei Klinefelter-Syndrom)
  • Organresistenz gegen Testosteron (z.B. bei testikulärer Feminisierung)
  • gesteigerte Sekretion von Prolaktin bzw. Gonadotropinen (z.B. bei Hypophysentumor)
  • Vorkommen häufig als physiologische Pubertätsgynäkomastie und im Rahmen einer Östrogentherapie bei Prostatakarzinom (wenn zuvor keine Mamillenbestrahlung vorgenommen wurde)
  • bei Akromegalie, Basedow-Krankheit, myoton. Dystrophie, Hodenatrophie, Hodenteratom, primärem Hypogonadismus, Hypophysenadenomen, Hypothalamusschäden, primärer Hypothyreose, Klinefelter-Syndrom, Leberzirrhose, konsumierenden Prozessen, chron. Hämodialyse
  • sowie infolge Anwendung von Antiandrogenen

Untersuchungen bei Gynäkomastie

  1. Anamnese : Erhebung der Beschwerden, Dauer der Symptome, Pubertätsentwicklung, Gewichtsverlauf, Medikamente, Sexualität.
  2. Körperlicher Untersuch mit Palpation der Brust für die Stadieneinteilung, Genitaluntersuch und Bilddokumentation Gynäkomastie
  3. Laboranalysen: Gesamttestosteron und SHBG, Estradiol, LH, FSH, Prolaktin, Androstendion, Cortisol, Leber- und Nierenwerte, HCG, AFP, fT3, fT4, TSH, ev. Chromosomen-Analyse, HIV-Serologie
  4. Apparativ: Ausschluss virile Mamma-Neoplasie (Mamma-Sonographie), Ausschluss Hoden-Tumor (Hoden-Sonographie)

Therapie der Gynäkomastie

Wenn eine medikamentöse Therapie erwogen wird, dann ist dies nur in der Wachstumsphase einer neu aufgetretenen Gynäkomastie, welche mit Schmerzen verbunden ist, sinnvoll. Therapie der Wahl ist Tamoxifen (10-) 20 mg /d für 3 (-6) Monate. Dies ist juristisch ein individueller Heilversuch (off label) - offiziell ist dafür kein Präparat zugelassen. Die Tagestherapiekosten müssen selber übernommen werden. Erfolgsraten des Ansprechens liegen bei bis zu 83 % mit zumindest teilweiser Besserung der Beschwerden, in nahezu allen Fällen führt Tamoxifen zu einer raschen Schmerzfreiheit und Abschwellung.

Therapieversager einer medikamentösen Therapie, sowie eine länger als 6-12 Monate bestehende Gynäkomastie sollte einer (meist beidseitigen) Operation mit Entfernung der Brustdrüsenkörper mit oder ohne Liposuktion zugeführt werden.

Zuvor ist eine Klärung der Kostenübernahme durch die Krankenkasse notwendig, dafür braucht es die Fotodokumentation. Wir arbeiten dafür mit einem erfahrenen plastischen Chirurgen zusammen.

Geschlechtsdrüsen bei Frauen

Oestrogen

Oestrogen ist der wichtigste Vertreter der weiblichen Sexualhormone zusammen mit dem Progesteron. Oestrogen ist wichtig für die Entwicklung der weiblichen Geschlechtsmerkmale und den Knochenaufbau. Die Produktion findet hauptsächlich in den Eierstöcken statt. Die Bildung wird reguliert durch die Hormone LH (luteinisierendes Hormon) und FSH (follikelstimulierendes Hormon) von der Hirnanhangsdrüse (Hypophyse).

Hypogonadismus

Symptome des Hypogonadismus bei der Frau (während der fruchtbaren Jahre)

Bleibt die Menstruation aus, spricht man von Amenorrhoe. Es wird zwischen primärer und sekundärer Amenorrhoe unterschieden. Langfristig entsteht bei einem Oestrogenmangel ein Knochenschwund (Osteoporose).

Nach Abschluss der fruchtbaren Jahre (Menopause) tritt ein natürlicher Hypogonadismus bei den Frauen auf mit tiefen Oestrogenspiegeln und Ausbleiben der Menstruation.

Ursache

  • Primäre Amenorrhoe: Die Periode bleibt auch nach dem 16. Lebensjahr aus, es hat noch nie eine Periodenblutung stattgefunden. Die Ursache kann auf eine mangelnde Ausreifung der Geschlechtsorgane, eine funktionellen Störung der Gebärmutter/Eierstöcke oder einer Funktionsstörung der Hirnanhangsdrüse (Hypophyse)/ Hypothalamus (endokrines Steuerungsorgan im unteren Bereich des Zwischenhirns) zurück geführt werden. 

  • Sekundäre Amenorrhoe: Die Periode bleibt für mehr als 3 Menstruationszyklen aus bei vorher normalem regelmässigem Zyklus. Häufige Ursachen sind ein polyzyklisches Ovarsyndrom, körperlicher/psychischer Stress, Medikamente, Magersucht oder exzessiv betriebener Sport. Eine typische endokrinologische Ursache ist ein Tumor der Hypophyse oder eine Schilddrüsenüberfunktion. Nach Absetzen der Antibabypille kann die Regel zunächst ebenfalls für eine gewisse Zeit ausbleiben. Seltener ist die ausbleibende Menstruation durch einen Tumor der Gebärmutter, Eierstöcke oder Nebenniere bedingt.

Diagnose

Die Abklärung der primären Amenorrhoe erfolgt schon in der Pubertät durch den Kinderarzt. Bei der Abklärung der sekundären Amenorrhoe muss zunächst geprüft werden, ob nicht eine Schwangerschaft besteht. Liegt keine Schwangerschaft vor, sollte jede Amenorrhoe von mehr als drei Monaten Dauer eingehend abgeklärt werden. Meistens erfolgt die Abklärung zunächst durch den Frauenarzt. Mit den Blutuntersuchungen werden die geschlechtsspezifischen Hormonspiegel geprüft. Die apparative Untersuchung mit dem Ultraschallgerät ermöglicht eine visuelle Beurteilung der Gebärmutter, insbesondere deren Schleimhautbeschaffenheit, der Eierstöcke und Eileiter. Findet sich dabei keine Erklärung für die Amenorrhoe, erfolgt eine Mitbeurteilung durch einen Hormonspezialisten (Endokrinologen). In vielen Fällen ist eine enge Zusammenarbeit zwischen Gynäkologen und Endokrinologen wichtig.

Therapie

Die Therapie von Menstruationsstörungen richtet sich nach den jeweils vorliegenden Beschwerden und setzt eine sorgfältige Suche nach den Ursachen der Beschwerden voraus. Zum Beispiel bringt bei einem polyzystischen Ovarsyndrom eine hormonelle Therapie mit Ovulationshemmern (Antibabypille) oder anderen Hormonpräparaten Besserung.

Liegt ein Prolactin-sezernierender Tumor der Hirnanhangsdrüse vor, kann dieser in Abhängigkeit von der Grösse oftmals medikamentös behandelt werden.

Die Therapie der psychisch bedingten Amenorrhoe ist weitaus schwieriger, da eine psychiatrische oder psychologische Betreuung nötig ist.

PCOS (polyzystisches Ovarsyndrom)

Das Syndrom ist eine der häufigsten Stoffwechselstörung geschlechtsreifer Frauen, ausgelöst durch unterschiedliche Mechanismen. Das PCOS ist die häufigste Ursache für einen erhöhten Androgenspiegel (Hyperandrogenämie).

Risikofaktoren für das PCOS sind: Übergewicht, genetische Veranlagung, Häufung bei vorliegender Schilddrüsenerkrankung

Nach den Rotterdam-Kriterien von 2003 liegt das PCO-Syndrom vor, wenn 2 der 3 folgenden Kriterien erfüllt sind:
  • Polyzystische Ovarien – Zysten in den Eierstöcken, sichtbar im Ultraschall. Je nach Definition haben 80 bis 100 Prozent der PCOS-Patientinnen polyzystische Ovarien.
  • Chronische Zyklusstörungen in Form von unregelmässigen Menstruationszyklen oder Ausbleiben der Menstruation. Diese Zyklusstörungen sind meist ein früh auftretendes klinisches Symptom und bestehen häufig bereits direkt nach der zum normalen Zeitpunkt auftretenden ersten Menstruation.
  • Virilisierung (Vermännlichung) als klinisches Zeichen eines zu hohen Androgenspiegels (männliches Hormon). Dieses Symptom erfordert die Suche nach anderen Erkrankungen der Hirnanhangsdrüse, Nebenniere und der Eierstöcke. Klinisch kann sich die Virilisierung als unreine Haut, Akne, Hirsutismus oder Alopezie (Verlust der Kopfbehaarung) äussern.
Der Nachweis der namengebenden polyzystischen Ovarien ist also für die Diagnosestellung „PCOS“ nicht nötig. Andererseits liegt beim Nachweis von polyzystischen Ovarien nicht immer ein PCOS vor: Bei bis zu 23 Prozent aller Frauen mit normalem Zyklus lassen sich polyzystische Ovarien finden.

Untersuchungen bei PCOS

  • körperlicher Untersuch, Anamneseerhebung
  • technischer Untersuch: Ultraschall der Ovarien (beim Frauenarzt)
  • Labor: FH, LSH, Testosteron, Androstendion, Estradiol, Progesteron, Prolaktin, TSH, AMH, Glucose, Insulin

Therapie des PCOS

  • Bei Übergewicht und vorliegender Insulinresistenz Anpassung der Ernährungsgewohnheiten.
  • Ohne Kinderwunsch: antiandrogene Antibabypille, Metformin
  • Mit Kinderwunsch: Metformin, Optimierung der Ernährung und des Gewichts, Clomifen, ev. Fertilitätstherapie, Vitamin-D Supplementation

Menopause

Zeitpunkt der letzten spontanen Menstruation im Leben einer Frau, der keine ovariell ausgelöste Blutung mehr nachfolgt, womit die Fruchtbarkeit der Frau beendet ist. Ursächlich ist meist eine altersbedingte Änderung im Hormonhaushalt durch eine nachlassende Funktion der Ovarien (Eierstöcke). Die Übergangsphase in den Jahren davor und danach wird als Klimakterium (Wechseljahre) bezeichnet. Die natürliche Menopause tritt meist zwischen dem 45.-55. Lebensjahr auf. Als vorzeitige Menopause wird das Auftreten vor dem 40.Lebensjahr bezeichnet. Als frühe Menopause gilt jede zwischen dem 40.-50.Lebensjahr. Künstlich herbeigeführt werden kann die Menopause durch Entfernen der Eierstöcke, Bestrahlung oder Behandlung mit Antioestrogenen.

Frauen mit früher Menopause haben ein erhöhtes Risiko für eine früh auftretende Reduktion der Knochendichte (Osteoporose).

Diagnostik

Anamneseerhebung, körperlicher Untersuch und Laboranalysen

Therapie

Bei Beschwerden kann eine Hormonersatztherapie mit Oestrogen und Progesteron angewendet werden, möglichst bioidentisch. Bei Anwendung von transdermalen Oestrogenen mit mikronisiertem Progesteron konnten in Studien keine Erhöhung der Brustkrebsrate oder Thromboserate beobachtet werden.

Adrenogenitales Syndrom

Dies ist eine autosomal-rezessiv vererbte Stoffwechselstörung der Nebenniere. Die Hormonsynthese in der Nebenniere ist verändert und es werden mehr Vorstufen von Cortisol und Aldosteron produziert. Durch die Überstimulation der Nebennierenrinde zur Kompensation der Cortisol-Produktion werden Nebenwege des Stoffwechsels aktiviert. Durch die chronische Stimulation der Nebennierenrinde kommt es dort zur Überproduktion von Sexualhormonen und führt bei Mädchen zur Vermännlichung beziehungsweise vorzeitigen Geschlechtsentwicklung beim Jungen. Der Mangel an Aldosteron führt zu Störungen im Salzhaushalt mit Flüssigkeitsverlust. Zur Behandlung müssen die fehlenden Hormone Cortisol und Aldosteron lebenslang ersetzt werden.

Hirsutismus (männliches Behaarungsmuster bei der Frau)

Eine männliche Verteilung der Körperbehaarung bei der Frau (z.B. vermehrt im Gesicht, Bauch, Oberschenkel-Innenseiten) ist für die Betroffenen zumeist sehr belastend. Nebst einer genetischen Komponente kann der Grund häufig eine Überproduktion von männlichen Hormonen sein. Häufigste Ursache hierfür ist das polycystische Ovarsyndrom (siehe Abschnitt PCOS) nebst selteneren Erkrankungen (adrenogenitales Syndrom, Tumore der Nebenniere/Eierstöcke). Die Diagnose erfolgt durch eine körperliche Untersuchung und Blutanalyse mit gegebenenfalls weiterführenden Tests. Die Therapie richtet sich nach der Grunderkrankung.