x
Informationen für Patienten und Zuweiser

Kontakt
Hormon Zentrum Zürich
Forchstrasse 8a
8008 Zürich

Tel 044 387 70 30
mpa.hozz@hin.ch

Für Zuweiser: Korrespondenz bitte an mpa.hozz@hin.ch

Für Patienten: Bitte Termine direkt online vereinbaren - es werden keine Termine per E-mail vergeben (gilt nur für bekannte Patienten)

Neue Patienten werden auf Zuweisung aufgeboten.

Telefonzeiten: 9.00-11.00 (Mo-Fr), 14.00-16.00 (Mo-Mi + Fr)

Weiter zur Webseite »

Gynäkologische Endokrinologie

Wir beraten Frauen vor, während und nach der Menopause in Bezug auf ev. Hormonersatz-Therapie Möglichkeiten, Vor-und Nachteile, Wirkweise und Dauer einer Therapie.

Bei Fragen von Kinderwunsch beraten wir Männer und Frauen nach ausführlicher Anamnese, Sichten mitgebrachte Laborwerte und ergänzen diese ggf. mit weiteren Analysen.

Bei einer Menstruationsstörung erfolgt eine Beurteilung des Zyklus. Bei komplettem Ausfall der Menstruation spricht man von Amenorrhoe. Es wird zwischen primärer und sekundärer Amenorrhoe unterschieden. Je nach Ursache erfolgt die Festlegung der Behandlung.

Das Syndrom der polyzystischen Ovarien ist eine der häufigsten Stoffwechselstörung geschlechtsreifer Frauen, ausgelöst durch unterschiedliche Mechanismen. Das PCOS ist die häufigste Ursache für einen erhöhten Androgenspiegel (Hyperandrogenämie).

Risikofaktoren für das PCOS sind: Übergewicht, genetische Veranlagung, Häufung bei vorliegender Schilddrüsenerkrankung.

Es kommt zu chronischen Zyklusstörungen in Form von unregelmässigen Menstruationszyklen oder Ausbleiben der Menstruation. Diese Zyklusstörungen sind meist ein früh auftretendes klinisches Symptom und bestehen häufig bereits direkt nach der zum normalen Zeitpunkt auftretenden ersten Menstruation. Oft findet sich auch eine leichte Virilisierung (Vermännlichung) als klinisches Zeichen eines zu hohen Androgenspiegels (männliches Hormon). Dieses Symptom erfordert die Suche nach anderen Erkrankungen der Hirnanhangsdrüse, Nebenniere und der Eierstöcke. Klinisch kann sich die Virilisierung als unreine Haut, Akne, Hirsutismus oder Alopezie (Verlust der Kopfbehaarung) äussern.

Bei adrenogenitalem Syndrom besteht eine autosomal-rezessiv vererbte Stoffwechselstörung der Nebenniere. Die Hormonsynthese in der Nebenniere ist verändert und es werden mehr Vorstufen von Cortisol und Aldosteron produziert. Durch die Überstimulation der Nebennierenrinde zur Kompensation der Cortisol-Produktion werden Nebenwege des Stoffwechsels aktiviert. Durch die chronische Stimulation der Nebennierenrinde kommt es dort zur Überproduktion von Sexualhormonen und führt bei Mädchen zur Vermännlichung beziehungsweise vorzeitigen Geschlechtsentwicklung beim Jungen. Der Mangel an Aldosteron führt zu Störungen im Salzhaushalt mit Flüssigkeitsverlust. Zur Behandlung müssen die fehlenden Hormone Cortisol und Aldosteron lebenslang ersetzt werden.

Eine männliche Verteilung der Körperbehaarung bei der Frau (z.B. vermehrt im Gesicht, Bauch, Oberschenkel-Innenseiten) wird als Hirsutismus bezeichnet und ist für die Betroffenen zumeist sehr belastend. Nebst einer genetischen Komponente kann der Grund häufig eine Überproduktion von männlichen Hormonen sein. Häufigste Ursache hierfür ist das polycystische Ovarsyndrom (siehe Abschnitt PCOS) nebst selteneren Erkrankungen (adrenogenitales Syndrom, Tumore der Nebenniere/Eierstöcke). Die Diagnose erfolgt durch eine körperliche Untersuchung und Blutanalyse mit gegebenenfalls weiterführenden Tests. Die Therapie richtet sich nach der Grunderkrankung.